Casa Carlos Gardel Museum
Hier sind wir, im Herzen von Abasto, in Buenos Aires, vor dem Casa Carlos Gardel Museum. Dieses Hausmuseum ist nicht mehr und nicht weniger die Residenz, in der der unsterbliche Tangosänger, Komponist und Filmschauspieler Carlos Gardel lebte. Stellen Sie sich vor, Sie betreten sein ehemaliges Zuhause, den Ort, den er mit seiner Mutter Marie Berthe Gardes, bekannt als Berta Gardés, teilte. Gardel kaufte dieses Anwesen 1927 und machte es zu seinem Zuhause und einem stillen Zeugen seines Lebens. Nach dem Tod seiner Mutter wurde das Haus von Jean Jaures versteigert oder verkauft, was das Ende einer Familienära markierte. Damit war seine Geschichte jedoch noch nicht zu Ende. In den frühen 1970er Jahren wurde dieser Raum fast ein Jahrzehnt lang in die Tangobar „La Casa de Carlos Gardel“ umgewandelt, die von Virgilio Machado geleitet wird und die Essenz des Tangos am Leben erhält. 1996 kaufte der argentinische Geschäftsmann Eduardo Eurnekian das Haus im Auftrag von Multimedios América mit der klaren Absicht, ein Museum zu errichten. Ein Jahr später, im Jahr 1997, erklärte ein Präsidialerlass das Haus zum National Historic Monument und erkannte damit seinen unschätzbaren Wert an. Allerdings gab Eurnekian das Museumsprojekt auf, um das zu vermeiden, was er als „bürokratische Verwirrung“ bezeichnete. Glücklicherweise schenkte Eurnekian Ende 2000 von Aeropuertos Argentina 2000 das Anwesen der Stadt Buenos Aires und stellte die notwendigen Mittel für seine Restaurierung bereit. Die Direktion…
Auf der Karte öffnen
Start